Wollen wollen vs. dürfen sollen

Also bin ich nach jahrelanger Gehorsamkeit 
endlich raus, aus dem offenen Vollzug,
wie ich das Angestelltenverhältnis 
rückblickend gerne nenne. 

Überglücklich. Es war ein Befreiungsschlag.
Erst einmal ausschlafen, bis spät in den Tag. 
Stellte mir das ganz naiv geradezu romantisch vor. 
Ansage: Ich will schreiben! Punktum. 
Würde sogar sagen, ich lebe von und für dieses Medium. 

Alles andere war und ist für mich 
im Grunde Zeit und Ressourcen Verschwendung. 

Und es heißt ja immer, wer schreibt, der bleibt! 

Aber wo? 

Mit dieser Frage 
in meiner unsichtbaren Sprechblase  
sitze ich also hier 
mit Kaffee & Kippe 
und einem weißen Blatt Papier 
es knistert,  
schreit mich förmlich an 
will mit Worten beschrieben werden.
Was ich jetzt bräuchte wäre 
totale Kontemplation 
doch zu verlockend
die Prokrastination
















 

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Autor: Phasenwaise

Vollende gerade meinen ersten Roman "Der Sehnsucht Wegen" und würde mich über Zuschriften von Verlagen freuen. Sie werden es sicher nicht bereuen. Schreiben ist für mich Lebensäußerung. Da sitzt man nun still in seinem Kämmerlein und sortiert Buchstaben, formt daraus Wörter, wie der Bäcker aus Teig ein Brot zu formen versucht. Doch der klare Vorteil des Bäckers ist, dass er sogleich nach Vollendung des Form und Backprozesses eine Resonanz bekommt. Wird das Brot munden oder nicht. Das ist es. Der vermeintliche Schreiberling, schreibt und schreibt bis alle Tage, verwirft alles wieder. Fängt neu an und wiederholt diesen Vorgang immer wieder.

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