Vom Loslassen.

Jetzt sitzen wir 
hier eng umschlungen 
auf dem kalten 
Boden der Tatsachen.
Vielleicht soll es 
ja so sein, 
dass wir wie 
zerbrochene Eisschollen
zusammenfrieren. 

Weil wir glauben,
dass wir uns so 
weniger Zeit rauben. 
Wir teilen uns eine 
Zigarette, wie früher
als du mir 
zeigen wolltest,
wie man 
Rauchringe macht.

Unsere Lippen 
sind blau gefärbt 
vom Rotwein, 
wir müssen aufhören
jetzt...gleich
spüre wie wir fallen
die Knie werden weich.

Wir halten uns fest,
nehmen uns nochmal 
in den Arm.
Pass auf dich auf!
Du musst jetzt gehen,
sonst verpasst du  
die letzte Bahn.
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Autor: Phasenwaise

Vollende gerade meinen ersten Roman "Der Sehnsucht Wegen" und würde mich über Zuschriften von Verlagen freuen. Sie werden es sicher nicht bereuen. Schreiben ist für mich Lebensäußerung. Da sitzt man nun still in seinem Kämmerlein und sortiert Buchstaben, formt daraus Wörter, wie der Bäcker aus Teig ein Brot zu formen versucht. Doch der klare Vorteil des Bäckers ist, dass er sogleich nach Vollendung des Form und Backprozesses eine Resonanz bekommt. Wird das Brot munden oder nicht. Das ist es. Der vermeintliche Schreiberling, schreibt und schreibt bis alle Tage, verwirft alles wieder. Fängt neu an und wiederholt diesen Vorgang immer wieder.

1 Kommentar zu „Vom Loslassen.“

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