Bis einer geht.

Wir reden nun 
schon stundenlang 
ohne etwas 
zu sagen,
geschweige denn
zu fragen, 
einfach zu groß,
die Angst, 
die Wahrheit
zu erfahren. 

Immerhin 
fühlt es sich 
nicht ganz 
so schlimm an, 
wie die Tage zuvor, 
als wir 
uns stundenlang
gegenüber saßen
und schwiegen. 

Ob wir so lange
einfach irgendwas
reden können, 
bis alles gut ist,
wie es ist.

Doch wann, 
war das eigentlich
und wie lange würde
es wohl dauern, 
bis wir wieder 
dort wären
wo wir jetzt sind
uns einmauern
im luftleeren Raum. 

Und plötzlich 
ist es still,
weil keiner 
von uns 
sich weiter
im Kreise 
drehen will. 

Wird Zeit
umzudrehen, 
es bringt nichts 
gemeinsam 
immer wieder 
und wieder
den Abspann 
vor Augen 
zu sehen.
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Autor: Phasenwaise

Vollende gerade meinen ersten Roman "Der Sehnsucht Wegen" und würde mich über Zuschriften von Verlagen freuen. Sie werden es sicher nicht bereuen. Schreiben ist für mich Lebensäußerung. Da sitzt man nun still in seinem Kämmerlein und sortiert Buchstaben, formt daraus Wörter, wie der Bäcker aus Teig ein Brot zu formen versucht. Doch der klare Vorteil des Bäckers ist, dass er sogleich nach Vollendung des Form und Backprozesses eine Resonanz bekommt. Wird das Brot munden oder nicht. Das ist es. Der vermeintliche Schreiberling, schreibt und schreibt bis alle Tage, verwirft alles wieder. Fängt neu an und wiederholt diesen Vorgang immer wieder.

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